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Schneeregen in Dublin

 

Hallo Ihr lieben,

 

damit ich nicht wieder drei Wochen hinterhänge mit meinem Bericht und Ihr mal wieder etwas von mir hört, schreibe ich Euch jetzt erst mal und drücke mich vor meiner Hausaufgabe, einen Text über Rostock zu übersetzen. Der kann hinterher immer noch dran kommen.

 

Aber wo wir grade beim Thema übersetzen sind, kann ich Euch ja mal von dem Kurs berichten. Ich habe eine wirklich gute Dozentin in meinem Übersetzungskurs, die sehr kompetent zu sein scheint. Sie macht den Unterricht gut und interessant und wir dürfen immer fragen stellen und über Vokabeln diskutieren. Und was das Beste ist und in Hildesheim wirklich fehlt, wir dürfen ihr alle unsere eigenen Übersetzungsvarianten zuschicken und sie kommentiert sie uns. Allerdings gehen wir die Übersetzung erst im Unterricht durch, dann sollen wir das besprochene schonmal verbessern und ihr dann erst unsere Version schicken, wer es möchte, wer nicht, der ist selber Schuld.

Eine wirklich gute Idee, wie ich finde!

Dafür ist aber in Hildesheim, meiner Einschätzung nach, das Niveau viel höher. Ich mache jetzt einen Masterkurs, konzipiert für die Iren und wir übersetzen vom De – Eng. Dabei liegt die Schwierigkeit der Texte schätzungsweise locker bei den Übersetzungen, die wir im Vordiplom in dieselbe Sprachrichtung angefertigt haben, für uns also in die Fremdsprache. Das hat mich schon etwas überrascht, da sie ja sogar in  ihre Muttersprache übersetzen ... naja, oder auch nicht, denn zufällig besteht der Kurs dieses Semester zu ¾ aus Deutschen.

Und wo ich grad dabei bin das hohe Niveau von Hildesheim zu rühmen, auch wenn ihr’s nicht glaubt, aber selbst in Dublin ist Hildesheim für seine gute Übersetzerausbildung bekannt....yuchu! Und das wurde mir von einem Dozenten erzählt, bevor er wusste, dass ich Übersetzen studiere. Sollten wir vielleicht dem Präsi mal erzählen, damit er uns nicht ganz vergisst.

 

Ja, was habe ich in der letzten Woche noch so erlebt.... erstmal hab ich mich mit 2 Japanern getroffen, weil wir eigentlich über unsere Gruppenarbeit sprechen wollten. Das haben wir auch gemacht...bestimmt 5 Min. und anschließend wurde daraus ein allgemeines Gespräch zum kennenlernen. Morgen treffen wir uns wieder. Dann haben wir uns hinterher mit einer anderen getroffen, die aus Irland stammt, 9 Jahre in Frankreich gelebt hat und jetzt zum studieren wieder zurückgekommen ist. Mit ihr haben wir uns gemeinsam einen „chilligen“ Abend á la Aysel gemacht.

 

Samstag waren Anda und ich auf einer Spieleveranstaltung im Clontarf Castle. Von unserer Spielegruppe aus hatten wir dafür Freikarten bekommen und das mussten wir ausnutzen. Es war ganz gut, allerdings hatten wir es uns etwas anders vorgestellt, da der Schwerpunkt doch sehr auf Rollen-, Karten- und Kriegs!spielen lag und es daher schwer war, Spielpartner für Brettspiele zu finden, von denen wir auch etwas mehr erwartet hatten. Aber wir haben schließlich doch 2 gefunden und haben 2 schöne, lange Spielrunden verbracht.


Clontarf Castle ist übrigens jetzt ein Hotel im Stil eines Schlosses und ist sehr schön und gemütlich eingerichtet, mit Kaminfeuer.

 

Am nächsten Tag sind wir gegen Nachmittag ins Kino gegangen, nachdem wir endlich einen geeigneten Film (vor allem zeitlich) gefunden hatten. Er war auch ganz gut, wir haben uns für den richtigen entschieden und mussten noch nicht mal viel bezahlen. Dank Aysels Überredungskünste waren meine beiden Assistenten frei und ich ermäßigt :-)

 

Anschließend sind wir dann in die Knightbridge Bar gegangen zu einer Session Traditional Irish Music and Dancing. Das war wirklich toll, vor allem die Tänzer. Als das zu Ende war sind wir noch zu der „normalen“ Musik gegangen, die war aber nicht so toll. Dort sind wir auch ziemlich vielen komischen Typen begegnet, die z. B. eine Vorhersehung hatten, dass für Dublin bald etwas ganz tolles passiert, ob ich das denn nicht auch fühlen würde...außerdem hat er für mich gebetet, was wir schon ab und zu erlebt haben. Ein anderer wollten wissen, ob ich Geld sammle und hat mir 2 Euro gegeben, kurze Zeit später ist noch einer gekommen und hat mir 5 Euro gegeben und so etwas habe ich wirklich noch nicht erlebt. Wir haben auch gefragt, wofür das Geld denn sein solle, haben aber keine Antwort bekommen.

Tja, was soll man zu denen sagen, sind betrunken und können nicht mit Behinderungen umgehen.

 

Da die Musik immer noch doof und es schon spät war, sind wir gegangen, müssen unseren Bus aber ganz knapp verpasst haben und mussten dann mitten in der Nacht 2 Stunden auf den nächsten warten. Aber wir sind sicher angekommen.

 

Am nächsten Tag, den Montag war übrigens Bank holiday. Das ist einfach ein freier Tag, den es hier 4 oder 6 mal im Jahr gibt (ich weiß nicht mehr genau wie oft), damit sich die Iren ja nicht überarbeiten *g*

Nach dem Ausschlafen waren dann erstmal viele Hausaufgaben dran.

 

Und jetzt is wieder seit 2 Tagen Uni und seit heute ist Joanna krank. Anda hat sie heute vertreten, mal sehen, ob sie morgen schon wieder kommt.

 

Ach ja, bevor ich endlich aufhöre zu schreiben...ich habe es tatsächlich endlich geschafft ein paar Bilder hochzuladen, allerdings nicht hier im Blog, denn das funktioniert irgendwie nicht richtig, sondern bei Studivz. Teilweise sind sie auch schon kommentiert, aber es wird noch fortgeführt. Also, bitte alle mal lächeln über die schöne Ansicht von Dublin.

 

Schlaft alle gut und bis bald (vielleicht mit Neuigkeiten aus dem fernen Deutschland ?) Is es bei Euch auch so kalt? Hier waren heute tatsächlich 2-3 Schneeflocken beim Regen dabei... echt unglaublich

 

Ganz liebe Grüße aus dem Halloween-gesmückten Dublin,

Eure Maike

29.10.08 22:52
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Beanke Toesten Sophia Johanna (30.10.08 21:19)
Hallo Maike, viele Grüsse aus dem kaltem Deutschland sendet die dir Juch"is. Heute habe ich den im Frühjahr abgebrannten Jugendclub eröffnet.
Viele Dankesworte wurden "vergeben"!!!
Wir finden es toll das du dich über den kleinen Teich getraut hast und verfolgen deine Zeit in Dublin Dank deiner Berichte mit viel Interesse. Wir wünschen dir noch viele interessante und kuriosse Begegnungen, den das macht das leben aus. Tschüüüüs!!!

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