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We get this sorted

 

Hallo ihr alle,

 

keine Angst, ich lebe noch und habe euch auch nichts vergessen! Aber leider konnte ich die letzten Tage nix bloggen, weil ich mich nicht auf meiner Seite einloggen konnte. Und dann war hier Montag überall auch noch das Internet zusammengebrochen.

Also habe ich hier jetzt mehrere Berichte zusammengefasst, mal sehen, ob ihr bis zum Ende ankommt, es ist schon wieder so viel!

 

Da liege ich wieder in meinem Zimmer auf dem Bett meiner Assistenten und tippe auf meiner Tastatur herum.  Mal sehen, wie weit ich heute mit meinem Bericht komme.

Erstmal muss ich euch ja noch die Geschichte vom Tisch erzählen, die eigentlich immer noch nicht zu Ende ist. Gleich am ersten Tag nach unserer Ankunft sind wir ja zu Anne, der Behindertenbeauftragten von der Uni gegangen (vorher hatte ich schon regen E-Mail-Kontakt mit ihr) um mich vorzustellen und noch einige Fragen zu klären. Als allerwichtigstes habe ich da erwähnt, dass wir noch einen Tisch für das Badezimmer brauchen, um mich darauf an- und auszuziehen und zu waschen. Das konnte sie nachvollziehen und meinte, es sollte kein Problem sein, noch bis spätestens zum Wochenende einen zu besorgen. We get this sorted (wir kriegen das hin) Wir haben uns natürlich sehr gefreut darüber und waren eine Sorge los. Da sollte sie sich aber gewaltig vertan haben, denn die Probleme um den Tisch häuften sich. Eigentlich wollten wir nur einen ganz normalen Tisch aus einem Unterrichtsraum haben, aber den durfte sie uns nicht einfach geben, sondern musste erst mit dem Gesundheits- und Sicherheitsdienst sprechen. Die wollten mich aber erstmal kennenlernen, bevor sie mir einen Tisch genehmigen. Und bis die einen Termin frei hatten, verging das Wochenende. Wir mussten uns also mit dem 2. Bett in meinem Zimmer begnügen, teilweise wurde ich auch auf dem Esstisch im Gemeinschaftsraum ausgezogen. Noch waren ja keine Mitbewohner da, aber wir erwarteten sie ja Sonntag. Das Treffen mit der Sicherheitsbeauftragten war nett. Aber einen normalen Tisch konnte sie uns nicht geben, da ich von ihm ja runterfallen könnte. Mhm, naja, wäre schön wenn, denn das hieße ja, ich könnte mich bewegen. Wie auch immer, es musste ein sicherer Tisch her und der muss erstmal gefunden und bestellt werden. Aber sie verstehen, dass es eilig ist, und wir brauchen uns keine Sorgen machen, we get this sorted. Es vergingen mehrere Treffen, manchmal mit Anne, mal mit der Sicherheitsbeauftragten, dann wurde noch eine Krankenschwester aus der an die Uni angegliederten Klinik hinzugezogen und immer wurden verschiedene Tische vorgestellt, aber ein passender war nie dabei, das Badezimmer ist ja auch nicht gerade riesig, für einen normalen Tisch jedoch völlig ausreichend. Aber der wäre ja zu gefährlich. Zwischenzeitlich haben wir auch versucht in Geschäften einen Tisch zu finden, um ihn selber zu kaufen, jedoch ohne Erfolg. Dann kam ich auf die Idee, jemanden von der Stundents Union, vergleichbar mit dem ASTA, zu fragen, aber da kam die Nachricht, sie haben einen Tisch. Und er kam, im Prinzip war er gut, nur leider etwas zu groß, die Tür ging nicht mehr zu, aber es war besser, als keiner. Doch dann stellten sie auf einmal fest, dass er ja eine Elektronik enthält (elektr.. verstellbar) und daher aus sicherheitstechnischen Gründen nicht im Badezimmer stehen darf. Aber we get this sorted! Inzwischen ist noch eine Person mehr zu Rate gezogen worden, inzwischen kümerten sich also 4 Personen um einen Tisch. Nachdem wir die Elektronik abgedeckt und ein wenig Überredungskunst angewendet haben , durften wir ihn immerhin übers Wochenende behalten, bis sie einen neuen gefunden haben. Denn nun war die 2. Woche auch schon rum. Nachmittags kam dann die Nachricht, sie hätten einen besseren Tisch gefunden , dafür müssten aber die Armaturen der Dusche versetzt werden. Gesagt getan, die Idee wurde gleich in die Tat umgesetzt. Immerhin wurde dabei auch der Abfluss gereinigt, bei meinem ersten Duschen hatten wir nämlich eine riesen Überschwemmung. Nach dem Wochenende wurde uns diesen Dienstag auf einmal der elektr. Tisch abgeholt, aus Sicherheitsgründen. Aber der neue sollte bald kommen. Wir standen also wieder ohne Tisch da und der Esstisch kam nicht mehr in Frage, da unsere Mitbewohner jetzt auch eingezogen waren. Da es uns jetzt doch sehr nervte, sind wir endlich zu Students Union gegangen und siehe da, 3 Stunden später hatten wir einen Tisch, ohne nach Sicherheitsvorschriften zu fragen. Er ist zwar auch recht lang, aber sonst sehr praktisch! Aber wenn einer denkt, die Geschichte ist zu Ende, der irrt, heute morgen, als ich gerade beim Duschen war, kam der richtige Tisch, der ja jetzt eigentlich perfekt sein müsste. Aber leider ist er wieder zu groß, sogar noch größer, als der erste. Aber ohne Elektronik...und schön weich...tja er wäre perfekt, wenn er ins Bad passen würde. Ich bezweifele eigentlich, dass die das jemals get it sorted, dafür ist der Satz jetzt zu unserem Lieblingssatz geworden *g* Naja, zum Glück haben wir ja noch den normalen Tisch von der Students Union.

Ach ja und gleich zum Anfang hat uns die Krankenschwester gefragt, ob wir ein höhenverstellbares Bett brauchen. Und schwuppdiwupps hatten wir ganz schnell anstatt einem Tisch ein Bett.

Jaja, so ist das hier, ich beschäftige halt gerne viele Leute und nett sind sie wirklich alle.

 

Diese Woche war ja auch die erste Vorlesungswoche. Anda und Aysel haben mich die ersten 2 Tage noch begleitet um Joanna einzuarbeiten. Die war auch sehr ängstlich, hatte ständig Angst, etwas falsch zu machen. oder mir weh zu tun. Die Vorlesungen waren alle sehr interessant und gut zu verstehen. Manchmal reden sie zwar sehr schnell, aber es ist ok. Allerdings war die erste Woche noch chaotischer, als in Hildesheim, auch wenn es schwer vorstellbar ist. Es wurden ständig irgendwelche Räume getauscht oder Zeiten geändert, aber da die Internetseite, auf der Änderungen bekannt gegeben werden, auch nicht richtig funktionierte und Schwarze Bretter sind für so etwas scheinbar unbekannt, waren wir nur am hin- und her rennen. Ein Fach haben wir sogar ganz verpasst, weil es nach vorne verlegt war. Zwischendurch mussten wir dann auch mal was im Auslandsamt fragen. Die armen dort waren auch total überfordert, weil eine wahre Flut von Anfragen auf sie einstürzte. Und Formulare gab es natürlich auch abzugeben. Aber sie waren trotz Stress immer nett.

Die Vorlesungen selber waren alle ganz gut, einige waren wirklich sehr interessant. De Dozenten sind auch sehr nett, soweit ich das bis jetzt beurteilen kann. Bei einem Dozenten habe ich besonders viel Englisch, der is echt witzig und irgendwie etwas zerstreut. Er kommt sehr leicht ins Erzählen und schweift dabei immer mehr ab, erzählt aber interessant. Nur wundert er sich hinterher immer, dass schon wieder nicht alle dran gekommen sind...mhm, wie das nur kommt. Sein Name ist übrigens auch toll: O’Seaghdha... tja, wie spricht man den wohl aus? Ihr könnt ja mal raten...ich frag euch, wenn ich wieder da bin. Toll war auch, als sein Handy mitten im Unterricht klingelte und das gleich 2 mal hintereinander. Erst wollte er rangehen, aber dann meinte er, er kann ja nicht seine eigenen Regeln brechen. Um ihn dann völlig aus dem Konzept zu bringen, kam dann auch noch ne SMS. Da wurde die Pause aber höchste Zeit!

Die Veranstaltungen an sich sind irgendwie viel mehr gesplittet, sodass ich oft ein Fach nur eine Stunde habe, dafür aber mehrmals die Woche, bzw. sogar mehrmals am Tag. In der ersten Woche durfte man sich die Kurse auch erstmal angucken, bevor man sich dann endgültig anmeldet. Ich habe mich jetzt für 6 Fächer entschieden: Spanisch (normaler Sprachunterricht), Advanced English Language, Anglo- Irish Literature, Language Culture and Intercultural Communication, Contemporary Irish Society und Übersetzen De – Eng. Erst wollte ich ja noch Physik – Halbleitertechnik machen, jaja, ich weiß, reiner Wahnsinn, habe ich mir dann auch gedacht und es wurde mir viel zu mathematisch, bei Günther hatten wir viiiiel weniger Formeln, und dann habe ich es nach  2 mal besuchen abgewählt. Also habe ich jetzt nicht mehr all zu viele Stunden, aber die sind hier ganz schön arbeitsintensiv. Und der Montag ist sehr vollgepackt, ich habe 3 mal nur 5 Min. Pause, in der wir zu einem anderen Gebäude rennen müssen. Muss ich halt dann im Unterricht kurz liegen. Überhaupt sind Montag alle Fächer in verschiedenen Gebäuden, ich nenne ihn den Wandertag.

Gerade die Fächer über die irische Gesellschaft und Literatur sind sehr interessant bisher, es gab erstmal nen Überblick, auch über Geschichte.

 

So, jetzt muss ich aber los. Gleich ist eine Belehrung über Sicherheit und Feuer, da müssen alle, getrennt nach Häusern, dran teilnehmen. die auf dem Campus leben. Wenn nicht kostet es 25 €. Genauso musst du bezahlen, wenn bei einer der Kontrollen, die hier öfter sind, das Appartment zu dreckig/unaufgeräumt ist. Really strange!!!

 

viele liebe Grüße,

Eure Maike

8.10.08 12:54
 


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