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So ist Dublin...

How are you (der typische irische Gruß, ziemlich eigenartig, wie ich finde)

dann werde ich euch mal weiter berichten, was wir hier so gesehen haben. Inzwischen haben wir schon einige Megaaussflüge kombiniert mit Marathonläufen gemacht, aber früher oder später sind wir immer dort angekommen, wo wir wollten.

Wie ich ja schon berichtet habe, waren wir Donnerstag am Dubliner Hafen und sind dann über eine Brücke auf eine kleine Insel mit dem Royal Golf Club gegangen, die genauso aussieht, wie man sich die irische Natur vorstellt. Felsig mit schönem grünen Rasen. Überall auf der Insel gab es „Umkleidekabinen“ zum Baden, die allerdings nur ein bisschen Windschutz waren. Und es haben tatsächlich welche gebadet, obwohl es wirklich nicht mehr so warm war, auf der Insel.

Anschließend ging es entlang der Promenade wieder zur Bushaltestelle. Unterwegs haben wir sogar eine Bäckerei gefunden, die sind hier echt Mangelware.

Unterwegs muss man sich auch erstmal an den Linksverkehr gewöhnen...jaja, auch als Fußgänger. Freundlicherweise steht auf der Straße immer in welche Richtung man beim überqueren der Straße gucken soll *g* (look right, look left)

Die Ampeln hier sind auch ein Phänomen. Sie sind zwar überall vorhanden, aber eigentlich beachten sie die Dubliner gar nicht, sie gehen einfach, wenn sie wollen.

Abends im Wohnheim gabs dann schnell was zu essen und dann durften Anda und Aysel mal wieder üben, mich ins Bett zu bringen. Aber sie machen das wirklich sehr gut, haben sie sehr schnell gelernt!

Freitag haben wir uns nach dem ganzen Organisationskram, der noch über war, auf den Weg in die Stadt gemacht. Während der Busfahrt konnte man toll die typisch schönen bunten Türen bewundern. Hochhäuser gibt es hier kaum, wirklich nur im Kern werden die Häuser ETWAS höher. Die Busse sind auch sehr gut geeignet für Rollstühle, sie haben (fast) alle eine ausklappbare Rampe.

Den Tag über sind wir durch die Stadt und einem angrenzenden Park gebummelt. Von den Iren wird man einfach so mal angesprochen ... aber nett! Echt witzig, in Deutschland habe ich so etwas nicht erlebt. Dem einen sollte ich z. B. im Bus ein Lied vorsingen, hab ihn dann dasselbe zurückgefragt, aber er wollte auch nicht. Oder ein anderer hat mit uns über seine Frau, die Linguistin ist, und das tolle Wetter gesprochen. Am erstaunlichsten fand ich jedoch, als wir gefragt wurden, ob wir uns verirrt haben, da wir uns einen Stadtplan angeguckt haben :-) Hatten wir aber grad ausnahmsweise mal nicht. ;-)

Nachdem wir in der Stadt dann Irish Stew (ja, man kann das essen und es schmeckt gut!) gegessen haben, wollten wir uns eigentlich auf dem Heimweg machen, aber es war sooooo viel los in der Stadt, das ging einfach nicht. Da liefen die witzigsten Figuren in den Straßen rum, die einen auch einfach angequatscht haben, ihr werdet Fotos sehen! Außerdem gab es Lifemusik draußen, die auch total schön war! Man muss dazu sagen, es war Kulturnacht, also vielleicht etwas mehr los, als sonst. Es waren unglaublich viele Leute unterwegs und Richtung Kneipenviertel wurden es immer mehr. Irgendwann sind wir über ein HardRock Cafe zu Tempelbar (berühmte Kneipe bzw. Kneipenviertel in Dublin) angekommen. Wirklich beeindruckend. Dann ging es aber wirklich nach Hause, um am nächsten Morgen bei strahlendem Sonnenschein aufzuwachen. Unser Plan war deshalb ein Trip zum Meer. Mit dem Bus gings zur UCD, nicht zu verwechseln mit meiner Uni DCU. Von dort wollten wir zum Meer laufen. Also, wer mir erzählt hat, das Geländer der Uni in Hildesheim oder der DCU ist groß, der hat die UCD nicht gesehen!!! Es ist echt ein riesen Gelände, auf dem wir uns gleich verlaufen haben. Man kann sich das echt nicht vorstellen! Aber schön ist die Uni nicht, da ist die DCU (meine Uni) sehr viel schöner! Irgendwann sind wir dann am Meer fast angekommen, kamen aber nicht ganz dran, da die Küsteneisenbahn zwischen uns war. Also sind wir immer weiter gelaufen, manchmal das Meer im Blick. Irgendwann wollten wir in die Bahn einsteigen, aber ausgerechnet die Station war nicht rollstuhlgerecht. Also sind wir weiter gelaufen und kamen dann, wir konnten’s kaum glauben, doch noch ganz an den Strand (mit Rampe bis ins Wasser...leider etwas zu kalt), inzwischen war es schon dunkel. Das sah toll aus mit den Lichtern über dem Meer von der anderen Seite von Dublin. Auf ging’s zur nächsten Bahnstation, inzwischen war unsere Tour aber so lang geworden, dass mein Rollstuhlakku schwach wurde. Das hatte ich echt noch nie. Aber naja, mein Abenteuer in Dublin halt. *g* Mit ein bißchen Schieben aus Vorsicht zwischendurch sind wir dann aber gut in die Bahn und nach Hause gekommen.

So, schon wieder ein Megalanger Bericht, aber es waren ja auch erlebnisreiche Tage! Jetzt muss ich aber aufhören, denn Papa kommt gleich hier an und bleibt auch noch eine Woche.

Ganz ganz liebe Grüße an alle und bis bald!

24.9.08 00:18
 


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