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Hyroglyphen

Ups, eigentlich sollte diese Hyroglyphenzeile nur ein lachender Smiley werden, also nicht wundern.......
14.9.08 21:19


angekommen

Hello everybody,

hier nur ein kurzes Lebenszeichen von mir, nachdem wir es gerade geschafft haben, eine Internetverbindung herzustellen.

Wir sind Dienstag Mittag gut gelandet, der Flug war gut und es hat alles super geklappt. Das Wohnheim ist gut, wir sind zufrieden!

Jetzt müssen wir schnell zur Reception um Papierkram zu erledigen und dann wollen wir das schöne irische Sonnenwetter, wahrscheinlich am Hafen, genießen, ehrlich die Sonne scheint total schön heute.

 

Mehr heute abend oder morgen!

 

Ganz liebe Grüße an alle,

Eure Maike

18.9.08 12:26


Die ersten Tage in Dublin und eein Kurzurlaub in Haiti

So, da bin ich wieder und wie versprochen berichte ich nun noch etwas mehr.

Nachdem wir Dienstag mitten in der Nacht losgefahren sind, kamen wir überpünktlich und ohne Stau am Fraknfurter Flughafen an. Doch obwohl wir so schnell waren, verging die Zeit schneller, als man dachte. Nachdem wir die Frau am Spezialschalter für Behinderte mit unserem Gepäck erstmal überfordert haben (Zitat: Sie wissen aber schon, dass Sie nur 20 Kilo mitnehmen dürfen, und dann so viele Kartons). Es hat aber alles geklappt und wir müssten keine zusätzlichen Kilos bezahlen. Auf ging's in den Warteraum zum Frühstücken. Doch schnell wurden wir schon zur ersten Sicherheitskontrolle gebracht, wo wir uns Holter-die-Polter von Papa

+ Dani verabschieden mussten, so schnell, dass wir mein Frühstück bei Ihnen vergessen haben. War aber schön, dass sie bis dahin dabei waren!

Durch die verschiedenen Sicherheitskontrollen wurden wir immer gut begleitet und meinen E-Rolli durfte ich bis zum Flugzeug behalten. Dorthin sind wir mit einem Bus ganz für uns alleine gefahren worden. Nach kurzem Hinlegen wurde es dann Ernst und es ging ins Flugzeug, ca 15 Min. vor Abflug. Der Sitz hat gut gepasst und an meinen Knien waren sogar noch 5 cm Platz!

Dann ging es los und zum Anfang dachte ich, wir rollen nach Dublin, es dauert ja echt lange, bis man abhebt, doch irgendwann kam man den Wolken doch näher und durchflog sie...und dann sah man die Sonne. :-) Die grenzenlose Freiheit über den Wolken hab ich mir zwar etwas anders vorggestellt, aber es war ok. Den versprochenen Fensterplatz habe ich auch bekommen, aber leider genau hintr  den Flügeln, sodass ich immer darauf geguckt habe. Aber etwas habe ich schon gesehen- vor allem, wenn Mama meinen Kopf gehalten hat. Die Wolken über Dublin sahen toll aus - wie schnee. Einmal hat sie mich auch raus genommen. Das Beatmungsgerät brauchte ich auch nicht.

Am Dubliner Flughafen sind wir genauso gut betreut worden, haben gleich Aysel und Anda getroffen, welch Freude - und dann verzweifelt nach unserem Taxi gesucht - bis wir merkten, dass er genau gegenüber mit meinem Namen auf einem Plakat stand. Ein sehr lustiger Fahrer! Das Gepäck ist alles gut mitgekommen und mein Rolli funktioniert wunderbar.

Im Wohnheim angekommen haben wir uns erstmal eingerichtet und dann noch etwas das Gelände erkundet und uns angemeldet. Zum Glück konnte Ands uns etwas führen, wir haben es ihr überlassen, am ersten Tag umherzuirren *g* (da sie ja 2 Tage eher da war.

Das Wohnheim ist ganz gut, die Zimmer sind zwar echt klein und minimal rollsuhlgerecht, aber es ist ok. Dafür ist der Gemeinschaftsraum schön groß und hell. Dort stehen auch meine Rollis.

Am Mittwoch sind wir nach Organisationskram auf der Suche nach einem billigen Laden gewesen. Wir wurden zu einer schönen Einkaufspassage geschickt, die wir dann nach einem riesen Umweg gefunden haben. Unser erster Einkauf war also ein Stadtplan.

Schon auf unserem Weg dorthin haben wir uns gefragt, ob wir wirklich in Dublin sind, denn es gibt hier überall Palmen, fast in jedem Vorgarten.

Doch spätestens am nächsten Tag, auf unserem Ausflug zum Hafen, dachten wir, wir sind in Haiti gelandet....Sonnenschein pur, schön warm, Meer und Salzgeruch, Schiffe und Palmen. Total schön! Und auch heute ist wieder strahlender Sonnenschein und gestern war auch kein Regen und ganz Windstill....wer sag in Irland ist schlechtes Wetter??!! Wenn ihr demnächst die Fotos seht, könnt ihr neidisch werden ;-) Wir sind lange an der Promenade entlanggegangen und dann auf einer Insel gelandet.

Aber davon erzähle ich euch demnächst, da dieser Bericht doch sehr lang geworden ist und wir jetzt los wollen.

Wir wollen noch meine freie Zeit ausnutzen, denn nächste Woche muss ich ja zur Uni.

Aber ich verspreche euch, es wird lustig und interessant, hoffe, dass ich es euch auch so rüberbringen kann!

 

Ganz liebe Grüße an euch alle und danke für eure lieben Einträge!

Maike

19.9.08 00:18


So ist Dublin...

How are you (der typische irische Gruß, ziemlich eigenartig, wie ich finde)

dann werde ich euch mal weiter berichten, was wir hier so gesehen haben. Inzwischen haben wir schon einige Megaaussflüge kombiniert mit Marathonläufen gemacht, aber früher oder später sind wir immer dort angekommen, wo wir wollten.

Wie ich ja schon berichtet habe, waren wir Donnerstag am Dubliner Hafen und sind dann über eine Brücke auf eine kleine Insel mit dem Royal Golf Club gegangen, die genauso aussieht, wie man sich die irische Natur vorstellt. Felsig mit schönem grünen Rasen. Überall auf der Insel gab es „Umkleidekabinen“ zum Baden, die allerdings nur ein bisschen Windschutz waren. Und es haben tatsächlich welche gebadet, obwohl es wirklich nicht mehr so warm war, auf der Insel.

Anschließend ging es entlang der Promenade wieder zur Bushaltestelle. Unterwegs haben wir sogar eine Bäckerei gefunden, die sind hier echt Mangelware.

Unterwegs muss man sich auch erstmal an den Linksverkehr gewöhnen...jaja, auch als Fußgänger. Freundlicherweise steht auf der Straße immer in welche Richtung man beim überqueren der Straße gucken soll *g* (look right, look left)

Die Ampeln hier sind auch ein Phänomen. Sie sind zwar überall vorhanden, aber eigentlich beachten sie die Dubliner gar nicht, sie gehen einfach, wenn sie wollen.

Abends im Wohnheim gabs dann schnell was zu essen und dann durften Anda und Aysel mal wieder üben, mich ins Bett zu bringen. Aber sie machen das wirklich sehr gut, haben sie sehr schnell gelernt!

Freitag haben wir uns nach dem ganzen Organisationskram, der noch über war, auf den Weg in die Stadt gemacht. Während der Busfahrt konnte man toll die typisch schönen bunten Türen bewundern. Hochhäuser gibt es hier kaum, wirklich nur im Kern werden die Häuser ETWAS höher. Die Busse sind auch sehr gut geeignet für Rollstühle, sie haben (fast) alle eine ausklappbare Rampe.

Den Tag über sind wir durch die Stadt und einem angrenzenden Park gebummelt. Von den Iren wird man einfach so mal angesprochen ... aber nett! Echt witzig, in Deutschland habe ich so etwas nicht erlebt. Dem einen sollte ich z. B. im Bus ein Lied vorsingen, hab ihn dann dasselbe zurückgefragt, aber er wollte auch nicht. Oder ein anderer hat mit uns über seine Frau, die Linguistin ist, und das tolle Wetter gesprochen. Am erstaunlichsten fand ich jedoch, als wir gefragt wurden, ob wir uns verirrt haben, da wir uns einen Stadtplan angeguckt haben :-) Hatten wir aber grad ausnahmsweise mal nicht. ;-)

Nachdem wir in der Stadt dann Irish Stew (ja, man kann das essen und es schmeckt gut!) gegessen haben, wollten wir uns eigentlich auf dem Heimweg machen, aber es war sooooo viel los in der Stadt, das ging einfach nicht. Da liefen die witzigsten Figuren in den Straßen rum, die einen auch einfach angequatscht haben, ihr werdet Fotos sehen! Außerdem gab es Lifemusik draußen, die auch total schön war! Man muss dazu sagen, es war Kulturnacht, also vielleicht etwas mehr los, als sonst. Es waren unglaublich viele Leute unterwegs und Richtung Kneipenviertel wurden es immer mehr. Irgendwann sind wir über ein HardRock Cafe zu Tempelbar (berühmte Kneipe bzw. Kneipenviertel in Dublin) angekommen. Wirklich beeindruckend. Dann ging es aber wirklich nach Hause, um am nächsten Morgen bei strahlendem Sonnenschein aufzuwachen. Unser Plan war deshalb ein Trip zum Meer. Mit dem Bus gings zur UCD, nicht zu verwechseln mit meiner Uni DCU. Von dort wollten wir zum Meer laufen. Also, wer mir erzählt hat, das Geländer der Uni in Hildesheim oder der DCU ist groß, der hat die UCD nicht gesehen!!! Es ist echt ein riesen Gelände, auf dem wir uns gleich verlaufen haben. Man kann sich das echt nicht vorstellen! Aber schön ist die Uni nicht, da ist die DCU (meine Uni) sehr viel schöner! Irgendwann sind wir dann am Meer fast angekommen, kamen aber nicht ganz dran, da die Küsteneisenbahn zwischen uns war. Also sind wir immer weiter gelaufen, manchmal das Meer im Blick. Irgendwann wollten wir in die Bahn einsteigen, aber ausgerechnet die Station war nicht rollstuhlgerecht. Also sind wir weiter gelaufen und kamen dann, wir konnten’s kaum glauben, doch noch ganz an den Strand (mit Rampe bis ins Wasser...leider etwas zu kalt), inzwischen war es schon dunkel. Das sah toll aus mit den Lichtern über dem Meer von der anderen Seite von Dublin. Auf ging’s zur nächsten Bahnstation, inzwischen war unsere Tour aber so lang geworden, dass mein Rollstuhlakku schwach wurde. Das hatte ich echt noch nie. Aber naja, mein Abenteuer in Dublin halt. *g* Mit ein bißchen Schieben aus Vorsicht zwischendurch sind wir dann aber gut in die Bahn und nach Hause gekommen.

So, schon wieder ein Megalanger Bericht, aber es waren ja auch erlebnisreiche Tage! Jetzt muss ich aber aufhören, denn Papa kommt gleich hier an und bleibt auch noch eine Woche.

Ganz ganz liebe Grüße an alle und bis bald!

24.9.08 00:18


 

Und weiter geht’s mit meinem Bericht. Eigentlich wollte ich gerade meinen Stundenplan erstellen, dazu brauche ich aber Internet und das geht auf einmal nicht mehr. Aysel klärt das erstmal ab. Derweil werde ich in Word noch etwas weiter für Euch schreiben und es dann später abschicken.

Sonntag haben wir erstmal ruhig angehen lassen und die ganzen ankommenden Studis aus unserem Fenster beobachtet. Bis jetzt waren ja kaum welche in den Wohnheimen, wir waren fast die einzigen. Die Woche über wurde alles für die neuen vorbereitet. Der ganze Hof lag 2 Tage lang voll von Matratzenbergen und an anderen Tagen waren es Kopfkissen und Decken, da alle ausgetauscht wurden. Nach einem Jahr wird immer alles weggeworfen oder zumindest Decke und Kissen, denn die Wohnheime sind hier nach Jahrgängen sortiert. Die Studis müssen dann jedes Jahr umziehen. Wir haben die Ehre in Hampstead zu wohnen, dem Wohnheim für das 2. Jahr, welches schon wesentlich größer, vor allem im Gemeinschaftsraum, ist.

Jetzt kamen aber erstmal die ganzen neuen und Austausch-Studenten an, eine ganze Völkerwanderung. Abends gab’s ne Willkommensparty, auf der wir auch waren.

Ab Montag gab’s dann die Einführungswoche mit vielen verschiedenen Veranstaltungen für die ausländischen Stundenten. Es gab Stundenplanberatung, Organisationskram, eine Aufklärung über Sicherheit (very strange, aber hier wimmelt es eh von Sicherheitsleuten, sogar vor Aldi steht einer.) und nen Bericht über Dublin. Sehr kurios war auch die Sache mit unseren Studentenausweisen. Sie sind ne Woche vorher gedruckt worden, waren aber, samt der Person, die sie gedruckt hat, nicht mehr auffindbar....inzwischen haben wir sie aber bekommen.

Abends gabs dann immer verschiedene Veranstaltungen, 3 davon haben wir auch besucht. Einmal standen trad. irische Tänze zum Mitmachen auf dem Programm, das war echt witzig...vor allem das zugucken *g*

 

Donnerstag habe ich meine Begleitung für die Vorlesungszeit kennen gelernt. Sie heißt Joanna und kommt aus Polen, kann aber fließend Englisch. Sie scheint ganz nett zu sein, aber etwas ängstlich.

 

So, dann erstmal gute Nacht allerseits, bis bald....könnt euch schonmal auf die Geschichte vom Tisch und dem Chaosstundenplan freuen!

 

Viele Grüße an Euch alle und schön, dass ihr so viel an mich denkt :-) (im Gästebuch)...ich denke auch an Euch!

Maike

29.9.08 22:26


Die ersten Tage in Dublin und eein Kurzurlaub in Haiti

So, da bin ich wieder und wie versprochen berichte ich nun noch etwas mehr.

Nachdem wir Dienstag mitten in der Nacht losgefahren sind, kamen wir überpünktlich und ohne Stau am Fraknfurter Flughafen an. Doch obwohl wir so schnell waren, verging die Zeit schneller, als man dachte. Nachdem wir die Frau am Spezialschalter für Behinderte mit unserem Gepäck erstmal überfordert haben (Zitat: Sie wissen aber schon, dass Sie nur 20 Kilo mitnehmen dürfen, und dann so viele Kartons). Es hat aber alles geklappt und wir müssten keine zusätzlichen Kilos bezahlen. Auf ging's in den Warteraum zum Frühstücken. Doch schnell wurden wir schon zur ersten Sicherheitskontrolle gebracht, wo wir uns Holter-die-Polter von Papa

+ Dani verabschieden mussten, so schnell, dass wir mein Frühstück bei Ihnen vergessen haben. War aber schön, dass sie bis dahin dabei waren!

Durch die verschiedenen Sicherheitskontrollen wurden wir immer gut begleitet und meinen E-Rolli durfte ich bis zum Flugzeug behalten. Dorthin sind wir mit einem Bus ganz für uns alleine gefahren worden. Nach kurzem Hinlegen wurde es dann Ernst und es ging ins Flugzeug, ca 15 Min. vor Abflug. Der Sitz hat gut gepasst und an meinen Knien waren sogar noch 5 cm Platz!

29.9.08 23:12





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